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A-Jugend-Bundesliga: TSV Allach gewinnt 46:26 zu Hause gegen HSG Konstanz
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TSV-News im Detail
Jan 22, 2020 • Kategorie: Damen 1
Damen 1 - SVO Handball Innsbruck 28:29 (15:12)

Damen 1 verlieren unverdient in Innsbruck

Voller Erwartungen traten die Damen ihre lange Fahrt nach Innsbruck an. Wie erwartet, startete die erste Halbzeit auf Augenhöhe. Mit viel Tempo, Kampfgeist und einer guten Abwehr gelang es den Damen bereits zum Ende der ersten Halbeit sich binnen weniger Minuten mit drei Toren abuzusetzen und mit einem verdienten 12:15 in die Halbzeit zu gehen. In der zweiten Halbzeit hatten die Damen weniger Glück. Immer wieder bekamen die Innsbrucker durch die österreichischen Schiedsrichter Siebenmeter zugesprochen, wohingegen die Allacherinnen in der gesamten Partie keinen einzigen gepfiffen bekamen. Ebenso rieselte es fast ausschließlich auf Allacher Seite Zeitstrafen. Zur ohnehin knappen Feldspieleranzahl von acht, verletzte sich bereits Mitte der ersten Halbzeit Sabrina Trapp (Rückraum), so dass unsere Damen mit noch weniger Auswechselmöglichkeiten und Spielervariationen durchspielen mussten. Die Allacherinnen kämpften und versuchten sich gegen Innsbruck zu behaupten. Dabei mussten die Allacherinnen zweimal kurzzeitig mit lediglich einer Viermann-Abwehr das eigene Tor verteidigen. Das zehrte jedoch nicht am Selbstbewusstsein und Kampfgeist der Mannschaft, sondern spornte sie weiter an. Anstatt einzuknicken, kassierten die Damen in der ersten doppelten Unterzahl lediglich einen Siebenmeter. Bis zur 45. Minute gelang es den Damen ihren Vorsprung weiter zu halten. Die letzte Viertelstunde strapazierte jedoch, nicht primär die Ausdauer der Allacherinnen, sondern vielmehr die Nerven, denn das Spiel wendete sich komplett und blieb bis nach dem Ablauf der Uhr noch offen! Durch die zweite doppelte Unterzahl in der 47./48. Minute konnten die Innsbruckerinnen den hart verteidigten Vorsprung ausgleichen. Die Allacherinnen konnten sich nochmals kurzzeitig um zwei Tore absetzen, woraufhin die Innsbruckerinnen die nächste Zeitstrafe gegen die Allacherinnen kurzerhand nutzten und mit einem fünf-Tore-Lauf das Spiel zu einen 27:24 drehten. Das war vor allem der Spielsituation geschuldet. Drei der Allacherinnen hatten bereits zwei Zweiminutenstrafen erhalten und standen somit kurz vor einer Disqualifikation, daher hieß es jetzt besonders "Finger weg!" von kritischen Situationen. Dennoch war noch nichts verloren. Die Allacherinnen gaben sich noch nicht auf und steckten nochmal mehr als hundert Prozent ins Spiel, mit leider nur kurzzeitigem Erfolg. Den Damen gelang es in letzter Minute zum 28:28 auszugleichen. Im letzten Angriff der Gegnerinnen, fünfzehn Sekunden vor Schluss, entschieden die Schiedsrichter jedoch äußert fragwürdig gegen die Allacherinnen. Drei Spielerinnen machten die Angreiferin sauber zu, woraufhin Silvia Perez Ferreira disqualifiziert und auf Siebenmeter entschieden wurde, der durch die sichere Siebenmeterschützin des SVO´s verwandelt wurde. In den verbleibenden letzten Sekunden setzten die Damen nochmal alles in den Angriff und konnten schlussendlich nur noch einen direkten Freiwurf herausholen, der im Block nach Ablauf der Uhr hängen blieb. Somit verloren die Damen unglüclich und unverdient mit 29:28 in letzter Minute. Auch wenn es den Damen in der Tabelle nicht hilft, kommen aufmunternde Worte von Trainerin Zita Csonka-Szirmai. Aus ihrer Sicht haben die Damen das Spiel gewonnen und trotz der erschwerten Bedingungen gekämpft bis zum Schluss - ein, aus ihren Augen, gewonnenes Spiel.

 

Trotz der extrem bitteren Niederlage bleiben die Damen optimistisch für das nächste Rückrundenspiel in Österreich gegen den SHC Salzburg und sind sich sicher, dass sie den Salzburgerinnen wieder zwei Punkte abknöpfen können.

 

Für den TSV Allach 09:

Seif Antonia (TW), Kloner Eva Maria (8), Ott Paula (4), Trapp Sabrina (1), Fricke Celia (2), Perez Ferreira Silvia (6), Neumann Nadine (2), Kuhnt Annika (3), Lamp Angela (2), Landgraf Julia (TW)