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TSV-News im Detail
Apr 26, 2021 • Kategorie: mA1
JBLH mA1: TSV Allach 09 - TuS Helmlingen 36:24 (16:15)

Tagesziel erreicht: Heimerfolg gegen den TuS Helmlingen

Nach durchwachsener erster Halbzeit erzielen die Allacher einen klaren 36:24-Erfolg gegen den TuS Helmlingen beim ersten von zwei Gruppenspielen um den Achtelfinaleinzug zur deutschen Meisterschaft.

Ein Spiel auf bestem Niveau ist nicht möglich nach der halbjährigen Spielpause, die im deutschen Jugendhandball mit diesem Spieltag beendet wurde. Um so erfreulicher für die Anhänger der Gastgeber zu sehen, dass diese hervorragend begannen. Eine bewegliche, aufwändige Abwehr ließ in der Anfangsphase kaum zählbare Chancen für den Gegner zu. Wenn der Ball dann doch den Weg Richtung Tor fand, war Luis Oberosler im Tor in bester Haltelaune.

Aus dieser stabilen Abwehr gelangen ein gutes Umschaltspiel und die Chance auf einfache Tore. Trotz mehrerer vergebener, bester Chancen stand es nach 10 Minuten 5:1 für die Hausherren. Und auch wenn der Abstand bis zur 14. Minute beim 8:3 gehalten werden konnte, so ließ die Abwehr nun die Konsequenz der Anfangsphase vermissen. Die einfachen Torchancen entfielen weitgehend, das Positionsspiel war zwar aufwändig und temporeich, aber ohne klaren Bezug zur Abwehr und die Spieler verzettelten sich in Einzelaktionen. Das spiegelte sich auch im Ergebnis wider, denn die Helmlinger holten nicht nur auf, sondern nahmen zwischen der 24. und 28. Minute den Allachern die Führung ab, ehe Matthias Schimpf diese mit seinem Treffer zum 16:15-Stand wieder herstellte, damit ging es in die für Trainer Andreas Krauß willkommenen Pause.

Dessen Worte schienen dann wohl die richtigen gewesen zu sein. Denn nach der Pause zeigte sich in die Abwehr sich wieder von ihrer besseren Seite: Konsequent arbeitend ließ man wieder wenig zu, die Gefahr aus dem Gästerückraum wurde von der Abwehr um Severin Henrich entschärft und in der Folge gelangen wieder die einfachen Tore. Und auch wenn das Positionsspiel weiterhin holprig lief, so wuchs der Vorsprung kontinuierlich an. Als Toptorschütze des Tages zeichnete sich Valentin Schell mit 12 Toren als bester Werfer aus.

Das deutliche Ergebnis spiegelt zwar nur in Teilen den Spielverlauf wider. Jedoch war der 36:24-Erfolg auch in der Höhe verdient und nie gefährdet. Nach der langen Pause konnte noch nicht alles funktionieren, aber ein erfolgreicher Wiedereinstieg in den Spielbetrieb, vor dem Endspiel um den Gruppensieg gegen Erlangen, ist gelungen.